
Stirb Langsam 4.0
(Live Free or Die Hard)

Regie: Len Wiseman
Darsteller: Bruce Willis, Timothy Olyphant, Maggie Q, Kevin Smith,
Yancey Arias, Justin Long...
Drehbuch: Mark Bomback
Produzenten: Michael Fottrell, John McTiernan, Arnold Rifkin, Bruce
Willis
Musik: Marco Beltrami
Länge: 129 min.
Freigabe: n.n.B.
Genre: Action/Thriller
Produktion: USA - 2007
Kinostart: DE/AT: 27.06.07
Verleih: 20th Century Fox
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Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke John McClane (Bruce Willis) ist zurück. Und wie!
Zuerst befreit er seine Tochter Lucy (Mary Elizabeth Winstead) aus den Klauen
ihres tittengrapschenden Nicht-Boyfriends und belastet das ohnehin schon
gestörte Vater-Tochter Verhältnis somit noch ein bisschen mehr. Aber die echten
Schwierigkeiten sollten erst kommen: John wird abgeordert, den Hacker Matt
Farrell (Justin Long) zu verhaften. Doch die scheinbar harmlose Situation
eskaliert, denn Unbekannte feuern Schüsse ab und nur mit knapper Not können John
und Matt entkommen. Am nächsten Tag, dem Unabhängigkeitstag Amerikas, legen
Terroristen schließlich die komplette Infrastruktur, das Finanz- und
Kommunikationswesen lahm. Amerika sieht dem nationalen Blackout entgegen. Denn
der Drahtzieher Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) ist kein geringerer als ein
ehemaliger Sicherheitsbeauftragter. Als er schließlich auch noch Lucy entführt
wird die Sache für John persönlich und den Terroristen vergeht das Lachen…
Ach, wie schön… Endlich mal wieder ein Film, der sich von vornherein nichts aus
seiner etwas dünnen Story, die wir in leichter Abwandlung wohl schon hundert Mal
gesehen haben, macht, sondern stattdessen dem nach Blockbustern geifernden
Kinopublikum das bietet, was sie sich erwartet haben: Jede Menge furioser
Actionszenen, allesamt perfekt in Szene gesetzt, einen John McClane, der selbst
in ausweglosen Situationen einen aufheiternden Spruch auf den Lippen hat –
Stirb Langsam 4.0 bietet all das, was leichte Sommerkinokost beinhalten
soll. Da verzeiht man auch gerne, dass die Gesetze der Schwerkraft scheinbar
nicht für diesen Film gelten: Da werden Autos mal eben zu Geschossen gegen
Helikopter umfunktioniert. Oder Düsenjets können selbst auf kleinstem Raum
äußerst effizient wenden. Und egal wie viel John einstecken muss – er bleibt
immer dieselbe „Frohnatur“ als die wir ihn kennen und lieben gelernt haben. Und
dass diese auch auf seine Tochter übergesprungen ist, beweist Mary Elizabeth
Winstead ebenfalls eindrucksvoll: Denn sie traut sich ebenfalls, selbst in
brenzligen Situationen ganz schön frech zu werden. Mit einer gehörigen Portion
Wortwitz, Charme und Action vermag es der Film, nie langweilig zu werden. A
propos Action: Hier werden wirklich sämtliche Geschütze aufgefahren:
Schießereien in Wohnungen, Verfolgungsjagden, einstürzenden Brücken, Explosionen
am laufenden Band – McClane ist ein Mann fürs Grobe.
Eines steht jetzt schon fest: Von allen bisherigen Blockbustern der heurigen
Saison ist Live free or die hard - so der Originaltitel - mit Abstand
derjenige, der die beste Unterhaltung liefert. Nach dem Comeback von „Rocky“ hat
mit John McClane der nächste Actionheld bewiesen, dass er zwar zur alten Garde,
aber noch längst nicht zum alten Eisen gehört! Nicht verpassen!
Gesamtwertung:
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Verfasser: Florian Widegger, 15.06.2007
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