Könige der Wellen
(Surf's Up)

Regie: Ash Brannon, Chris Buck
Originalstimmen: Shia LaBeouf, Jeff Bridges, Zooey Deschanel, Jon Heder...
Drehbuch:
Lisa Addario, Christian Darren, Don Rhymer, Joe Syracuse
Produzenten: Christopher Jenkins
Musik: Mychael Danna
Länge: 85 min.
Freigabe: FSK: o.Al.
Genre:
Animation, Komödie, Familie
Produktion: USA - 2007
Kinostart: DE: 13.09.07 / AT: 14.09.2007
Verleih: Sony Pictures Releasing
Infos bei IMDB
Infos bei OFDB
 



17 Jahre ist Pinguin Cody Maverick schon alt und fristet ein tristes Leben in der Antarktis auf Buenos Eisig. Seine Passion gilt dem Surfen, seit er als Kind dem großen Champion Big Z zusehen durfte und er ihm sogar eine Medaille umhängte. Diese trägt Cody noch heute voller Stolz und ist sich sicher: Er wird eines Tages ebenfalls ein Champion sein. Und tatsächlich scheint seine Chance gekommen zu sein, denn er bekommt die Gelegenheit, beim Big Z.Memorial-Surf-Cup auf Pin Gu Eiland teilzunehmen. Dort begegnet er nicht nur allerlei andere Surfer, seiner ersten großen Liebe, der Rettungsschwimmerin Lani Aliikai, sondern auch Freak, dem Onkel Lanis, der nicht derjenige zu sein scheint, für den er sich ausgibt…

Pinguine sind in. Das ist nichts Neues mehr, gewann doch der Animationsfilm HAPPY FEET den Oscar und machte die immer gut gekleideten kleinen Tierchen zum Publikumsliebling. KÖNIGE DER WELLEN schlägt ähnliche Kerben ein, ist aber vor allem wegen seines fake-dokumentarischen Ansatzes interessant. Denn Cody wird die ganze Zeit über von einem (fiktiven) Filmteam verfolgt, welches in bester Reality Show Manier den Karriereaufstieg des Pinguins begleitet. Die Interviewpassagen sorgen dank feinem Wortwitz für genügend Humoranteil. Leider bleibt es beim Ansatz, denn in vielen Szenen hat man das Gefühl, das Kamerateam wäre nicht da, obwohl es da sein müsste – Stringenz ist etwas anderes. Storytechnisch reichts wohl nicht mal zum Paddeln auf dem Surfbrett – was uns da an „Gewinnen ist nicht alles, Freunde sind viel wichtiger“ – Mentalität geboten wird, stinkt verdammt nach verfaultem Fisch. Überhaupt ist die Story extrem vorhersehbar und wartet mit keinerlei „echten“ Überraschungen auf. Fürs kindliche Zielpublikum unter 150cm okay (obwohl der dokumentarische Charakter vielleicht verwirren könnte).

Fazit: Vorhersehbarer, aber spaßiger Animationsfilm


Gesamtwertung:
 

Verfasser: Florian Widegger, 18.08.2007

Über diesen Film in unserem Forum diskutieren!



Alle Rezensionen (C) 2005-2007 doblmann.de, alle Rechte vorbehalten
Alle Markennamen, Bild- und sonstige Rechte © 2007 Sony Pictures Releasing GmbH

Partner:
DVD-Forum.at | DVDiggle | Bolly-Wood